Vorbemerkung:
In unseren Kostensenkungsprojekten stellen wir grundsätzlich die Selbstkosten (die gesamten Kosten eines Produktes oder Unternehmens) in den Mittelpunkt unserer Analysen.
Dadurch sind wir dann auch in der Lage, die Selbstkosten der Kunden zu ermitteln und fundierte Ergebnisaussagen über Kunden und Produkte/Dienstleistungen zu machen.
Dies ist bei Design to Cost- oder Komplexitätsprojekten zur Kostensenkung von großer Bedeutung, da wir wertvolle Hinweise zur
- verursachungsgerechten Zurechnung der GK auf Produkte und Kunden und
- Reduzierung der Gemeinkosten durch Änderungen am Produktdesign erhalten.
Kalkulation der Herstell- und Selbstkosten
für
Produkte, Dienstleistungen und Kunden
Die traditionelle Zuschlagskalkulation
Zunehmende
- heterogene Produktprogramme und/oder
- heterogene Kundenstrukturen
gehören zu aktuellen Trends in den Unternehmen.
Die Folge:
Gemeinkosten können mit der traditionellen Zuschlagskalkulation nicht mehr ausreichend verursachungsgerecht den Produkten und Kunden zugeordnet werden.
Dabei werden
- "kleinen Produkten/Stückzahlen und/oder Kunden" zu niedrige Gemeinkosten und
- "großen Produkten/Stückzahlen und/oder Kunden" zu hohe Gemeinkosten
zugerechnet.
Dadurch entsteht in vielen Fällen eine unsichtbare, nicht erkannte, Quersubventionierung, und das kann das zu einer Fehlsteuerung des Unternehmens führen, bis hin zur Existenzgefährdung durch Verlust der Wettbewerbsfähigkeit.
Eine Folge ist auch das Ansteigen der Komplexität im Unternehmen.
Konsequenz: Spezialprodukte werden zu billig angeboten und gerne bestellt, Standardprodukte werden dafür zu teuer und sind nicht mehr wettbewerbsfähig.
Mehr Informationen
Die Prozessorientierte Kalkulation (PoK)
Die „Prozessorientierte Kalkulation“ (POK) kann hier Abhilfe schaffen und unternehmerisch erfolgreiches Komplexitäts-Management ermöglichen.
Sie ist in der Lage, bei einem heterogen Produktprogramm und/oder bei einer heterogenen Kundenstruktur, die Gemeinkosten den Produkten und Kunden, verursachungsgerecht zuzurechnen, was mit der Zuschlagskalkulation nahezu unmöglich ist.
Denn zunehmende Komplexität durch steigende Produkt- und Variantenvielfalt kann zu sinkenden Gewinnen führen. Sie wird ausgelöst durch neue Kundenwünsche, verstärkte Kundenorientierung, kurzlebige Technologietrends, Marktverhalten der Wettbewerber und weitere unternehmensspezifische Einflussfaktoren.
Ohne entsprechende Maßnahmen zur Komplexitätsbeherrschung kann diese Entwicklung durch unzutreffende Umverteilung von Kosten sogar zu einer existenziellen Gefahr für ein Unternehmen werden.
Mehr Informationen

